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Zugkraft- und Zapfwellenmessungen der Einjährigen Fachschulen Agrarwirtschaft 2017

Ulrich Lossie vor der Wirbelstrombremse am ersten gemessenen Schlepper auf Gut Holtau.
Ulrich Lossie vor der Wirbelstrombremse am ersten gemessenen Schlepper auf Gut Holtau.

„Es gibt keine schlechten Schlepper. Es gibt nur zu teuer eingekaufte Schlepper!“ sagt Ulrich Lossie von der DEULA Nienburg. Wie in jedem Schuljahr führt er die Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen der Einjährigen Fachschule Agrarwirtschaft an je zwei Terminen in die technisch basierten Strategien des Schlepperkaufs und die Praxis des Dieselsparens bei den Zugkraftarbeiten auf dem Acker ein.


Konzentriertes Mitarbeiten bei der Zapfwellenmessung.

Kurze Einweisung in die Technik.
Kurze Einweisung in die Technik.

Bei bestem Sonnenwetter konnte die Gruppe die Effekte z.B. von Schleppermasse und Ballastierung sowie Reifenprofil und Luftdruck bei unterschiedlichen Anbaugeräten bestimmen. Ob neu oder betagt, roter, grüner oder blauer Schlepper, alle traten gegeneinander an. „Die Masse macht´s“ ist das eindeutige Ergebnis. Und Patentventile zur schnellen Luftdruckregulierung sollten an den Zugmaschinen montiert sein, wenn eine Reifendruckregelanlage noch zu teuer ist. Anders dagegen bei der Beurteilung der Motorcharakterisierungen unterschiedlicher Schlepper bei der Zapfwellenmessung auf Gut Holtau.


Auch die beiden stärksten reißen nicht viel, es fehlt die Traktion.

Zugkraftmessung am Grubber.
Zugkraftmessung am Grubber.

Der Vergleich und die Analyse der unterschiedlichen Leistungs- und Drehmomentcharakteristika der vorgestellten Schlepper lassen interessante Schlussfolgerungen für die Verkaufsverhandlungen zu. Technisch versierte Käufer werden sich sicher nicht mehr von ausgebufften Marketingstrategen und Verkäufern mit wolkigem Technikvokabular beeindrucken lassen. Wie Junglandwirte mit dem Vergleich einfacher Leistungs- und Drehmomentkurven zu marktgerechten Schlepperpreisen kommen können ist das Ergebnis dieser zweiten gelungenen Veranstaltung.


Voller Einsatz: nur so lässt sich die korrekte Bearbeitungstiefe ermitteln.
Kurvenfahren erhöht den Zugkraftbedarf deutlich.
Alt aber fit, der Schlüter macht im direkten Vergleich eine gute Figur.
Sicher auch, weil der Bär mitlenkt.
Beide Schlepper geben Alles.


 
Design Zeh & Team Werbeagentur