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Exkursion zu Kühen und Kartoffeln nach Mecklenburg-Vorpommern

Am 5. und 6. Juni startete die Seminargruppe B der zweijährigen Fachschule Agrarwirtschaft Jahrgang 2017/ 2018 mit ihrer Lehrerin Kirstin Hohls Richtung Osten. Auf dem Hinweg lag der erste Stopp in Böhlendorf. Doch nicht, weil die A 20 wegen der Fahrbahnabsackung immer noch gesperrt ist und der Verkehr durch das kleine Dorf umgeleitet wird, sondern weil sich dort eine Zuchtstation der Böhn-Nordkartoffel-Agrarproduktion befindet, die für die Europlant neue Sorten entwickelt. Der Zuchtleiter Karsten Meyer gab zunächst einen Einblick in die Grundzüge der Kartoffelneuzüchtung und -erhaltungszüchtung, bevor er unter der Einhaltung der hygienischen Vorschriften die Zuchtstation zeigte. Auch auf dem nächsten Betrieb, die Zuchtstation des „Konkurrenz“unternehmens „Saka“ in Ranzin, lernten die Schüler, dass die Hygiene im Kartoffelbau genauso wichtig ist, wie auf tierhaltenden Betrieben, da es gilt, die Einschleppung und Weitergabe gefährlicher Krankheiten zu vermeiden.


Die Seminargruppe B mit BNA-Zuchtleiter Karsten Meyer (o.l.) vor dem neu gebauten Gewächshaus in Böhlendorf

Nach Strand-, Stadterkundung und Übernachtung in Greifswald ging es am folgenden Tag Richtung Wolgast/ Usedom zur Peeneland Agrar, die mit 4.866 ha bewirtschafteter Fläche für niedersächsische Verhältnisse eine große Nummer ist. Neben dem Ackerbau hält die Peeneland Agrar mehrere Mutterkuhherden, erzeugt hochwertiges Fleisch für die Hamburger Restaurantkette Block House und erzeugt mit 1.000 melkenden Kühen Milch.


Damit die Peeneland Agrar GVO-frei Milch erzeugen kann, enthält die Grassilage Luzerne als Eiweißquelle

Mit vielen Eindrücken ging es dann zurück nach Niedersachsen. Nach Stärkung und Rundgang auf dem Betrieb einer Schülerin traten alle die Heimreise nach Hause bzw. Altenhagen an.


 
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